1. Dorfplatz - Historischer Spaziergang durch Schmidtheim

Schmidtheim liegt auf der Zentralwasserscheide der Eifel. Die im Schmidtheimer Wald entspringende Urft fließt der Rur zu und diese in die Maas. Ein weiterer Quellbach mündet in die Ahr, die bei Remagen in den Rhein fließt. Andere Gewässer gehören zum Wassergebiet der Kyll, die in die Mosel mündet. Schmidtheim besitzt auf der Gebirgshochfläche mit durchschnittlich 550 m eine beherrschende Stellung und kann sich sowohl ... [mehr]


2. Baltisch-Huus

Wohnhaus in der Tommesjass Nr. 5 Um 1690 wurde dieses Haus mit großer Scheune erbaut. Seit Generationen lebte Familie Balter hier; daher der Hausname: "Baltisch". Gegen Ende des 1900 Jahrhunderts ging das Haus in den Besitz der Familie Meyer über. Johann Meyer, geb. 1916 und seine Frau Adele geb. Jenniches feierten in diesem Haus 1941 ihre Hochzeit und 1991 ihre Goldhochzeit. Bei Umbaumaßnahmen und Grabungen im Garten ... [mehr]


3. Bahnhof Schmidtheim

Spürbaren Aufschwung gibt es, als ab 1866 die Eisenbahnlinie Euskirchen-Trier im Bau ist und dadurch vielen Männern Arbeit vermittelt wird. 1870 erreicht der Schienenstrang den Gebirgskamm, den "Schmidtheimer Berg". Hier entsteht der höchstgelegene Bahnhof der Eifel mit 554m. Nach beiden Seiten Richtung Jünkerath und Blankenheim-Wald weist die Strecke ein Gefälle/ eine Steigung von 120m Höhenmetern auf, die durch eine ... [mehr]


4. Sägewerk

Sehr verdient machte sich Graf Karl Beissel von Gymnich um die Wirtschaftsbelebung des Dorfes, als er 1898 am Bahnhof ein Sägewerk plante. Die Lage am Bahnhof bot sich an, da der Graf einerseits in unmittelbarer Nähe selbst über Grund und Boden und als größter Waldbesitzer des Amtsbezirks über jede Menge Rohstoff Holz verfügte, andererseits der Bahnhof einer Vermarktung des Schnitt- und Rundholzes sehr ... [mehr]


5. Gaststätten in Schmidtheim, Gaststätte Dick

Mit dem Neubau der Eisenbahnstrecke Köln-Trier wurde die Nachfrage nach Unterkünften durch die gestiegene Mobilität größer. Es wurden Orte gebraucht, an denen Versammlungen, Feste wie Kirmes, Hochzeiten und Begräbniskaffees, stattfinden konnten. Die Wirtschaften waren Treffpunkte für Geselligkeiten, Kommunikation, Stammtische, die zunächst der Männerwelt vorbehalten waren. Die erste Erwähnung einer Schankwirtschaft ... [mehr]


6. Hubertuskapelle und Stacke-Villa

Hubertuskapelle Das Hubertuskapellchen am Ende der Kastanienallee gehört der gräflichen Familie Beissel von Gymnich. In einer Zeichnung aus den Jahren 1720/30 stellt Renier Roidkin Schloss, Kirche und Dorf Schmidtheim dar. Unter anderem sind das Kapellchen und der Gemüsegarten mit Gärtnerhaus zu erkennen.       Heute präsentiert sich uns die kleine achteckige Bruchsteinkapelle mit Vorbau und Altar aus dem späten ... [mehr]


7. Schloss

Die ersten Franken bauten ihre Lehmhäuser und Stallungen dorthin, wo heute das Schloss steht. Nicht weit entfernt fließt die Urft vorbei, so dass das Vieh nahe dem Gehöft wasserreiche Weiden hatte. Im 10.Jahrhundert verschwanden die Gaugrafschaften als Verwaltungsbezirke, die Grafen und Edelherren kämpften untereinander. Das Herrengeschlecht von Schmidtheim wurde 1196 erstmals urkundlich erwähnt. Es umgab seine Wohnstatt ... [mehr]


8. Kirche und Bürgermeisteramt

Kirche Die Franken nahmen im 7. Jahrhundert das Christentum an, bauten eine Kapelle, wo heute noch die Kirche steht, und weihten das Gotteshaus dem heiligen Martinus. Die Toten wurden rings um das Kirchlein bestattet. Bereits im 13. Jahrhundert hatte Schmidtheim eine im gotischen Stil erbaute Kirche mit einem Turm, der von der alten Kirche beibehalten wurde. Bei der späteren Vergrößerung der Kirche wurde ein Teil des ... [mehr]


9. Schulen

Die tüchtige Reichsgräfin Augusta kümmert sich darum, dass um 1780 ein geordneter Schulunterricht stattfinden kann, und dass die Kinder armer Eltern kein Schulgeld bezahlen müssen. Die von ihr gegründete höhere Schule in Blankenheim wird von etwa 20 Schülern besucht.                                               Die vermutlich erste Schule stand im Südteil des Dorfes und wurde 1836 zur ... [mehr]


10. Bäckerei Mies-Hanrath

An der Hauptstraße 36 steht vielleicht das älteste Haus Schmidtheims, um 1600 erbaut, Hausname "Füsisch" oder Mieshaus. Es hatte früher, wie alle anderen Häuser, ein Strohdach und zeigt bis heute noch das alte Fachwerk, aus dem vor dem 20. Jh. fast alle Häuser bestanden. Typisch ist die zweigeteilte Haustür. 1936 kommt der Bäcker Leo Hanrath von Düsseldorf nach Schmidtheim. Er heiratet Maria Mies und bezieht im ... [mehr]


11. Gasthaus Bohnen

Die Gaststätte Bohnen gehörte zusammen mit der Bahnhofsgaststätte und der Gaststätte Dick-Krumpen zu den ältesten Gaststätten in Schmidtheim. Das Haus Bohnen, früher Bösch oder Tiebes. beherbergte um 1880 eine Gastwirtschaft bis Anfang der 1980er Jahre. 1897: Der Gasthof Bohnen wurde inzwischen von der Witwe Bohnen geführt und war Treffpunkt für Feuerwehr und Stammtische, die hier dem Kartenspiel nachgingen. Die ... [mehr]


12. Kaufhaus Hahn-Mörsch

1609 wurde eines der ältesten Wohnhäuser Schmidtheims an der Hauptstraße 51 erbaut. Im Zuge der Flurbereinigung 1955 kaufte Clemens Hahn, der Großvater von Markus Mörsch, das Haus von Familie Lippertz, die einen Aussiedlerhof Richtung Blankenheim aufbauten. 1806 gab es in der heutigen Brunnenstr. 4, damals "Pittischjass" einen Kolonialwarenladen, den Clemens Hahn betrieb. Die Bauern hatten kaum Geld und tauschten daher ... [mehr]


13. Wohnhaus Kettges an der großen Eisenbahnunterführung

Baujahr Ende 17. Anfang 18. Jahrhundert. Der erste bekannte Erbauer und Besitzer war Heinrich Schomacher, der zur Zeit des Kirchenneubaus Schultheiß in Schmidtheim war; daher der Hausname Schomers. Ein Kreuz der 1691 verstorbenen Ehefrau Margarete Brück findet sich heute noch außen vor dem alten Chor der Kirche. Die ehemals dazugehörenden Stallungen wurden beim Bau der Eisenbahn abgerissen. Um 1890 ging das Gebäude ... [mehr]


14. Wohnhaus Mannesch in der Manneschjass

Das Wohnhaus wurde um 1609 in der heutigen Marktstraße, damals "oben Mannesch" erbaut. Der Hausname "oben Mannesch" rührt von einem der Familien Manderscheid her, die schon zu Lebzeiten in Protokollen "Manners" genannt wurden. Der größte Teil des Hauses waren Schafställe. Wenn auch die Außenwände heute verkleidet und verputzt sind, so kann man sich noch gut vorstellen, wie es im Urzustand einmal ausgesehen hat. An ... [mehr]


15. Raderkreuz am Dorfplatz

Vor einer Bruchsteinmauer an der Hauptstraße/ Abzweig Marktstraße steht seit 1955 nach Dorferneuerungsmaßnahmen das Raderkreuz. Der ursprüngliche Standort befand sich vor dem Haus von August Theissen (Rader) auf dem Mühlenberg, auf der rechten Seite gegenüber dem Haus Thur (Kröz), dem das Kreuz ganz offensichtlich seinen Hausnamen bescherte. Ein ca. 3,60m hohes Sandsteinkreuz, bestehend aus einem großen Pfeiler mit ... [mehr]


16. Gaststätte Recher- Rausch- Hausname Teins

An der Stelle in der Grünanlage, wo heute eine Muttergottesnische steht, stand die ehemalige Gastwirtschaft, die von Johann Nikolaus Recher (Hausname Teins) um 1870 gegründet wurde. Von Anfang an setzte man auf einen großen Saal für Veranstaltungen und Versammlungen. Bald kaufte Familie Rausch die Gaststätte und warb mit "Fremdenzimmer mit fließendem Wasser, großem Saal und Gesellschaftsräumen, erstklassiger Küche, ... [mehr]


17. Gaststätte Wolf-Meuser-Nießen, heute Eifeler Musikcafé

Um 1900 eröffnete Nikolaus Wolf, Hausname Trapps am Dorfplatz einen Gasthof. Bilder aus dem Jahr 1930 zeugen von einem Kaufhaus, das von Peter Braden geführt wurde. Ende der 1930er Jahre wurde aus der Warenhandlung wieder das Gasthaus Wolf (Trapps). Weil in ihren Elternhäusern Platzmangel herrschte, wurden ausgewanderte Schmidtheimer, die ihre Familien besuchten, meistens bei "Trapps" untergebracht. Nachdem Josef Meuser ... [mehr]


18. Wohnhaus mit Stallgebäude

Das rund 200 Jahre alte Bauernhaus mit Stallgebäude in der Sternstraße 5 wurde von Peter Jos. Müller als Schäferei erbaut. Es hatte ehemals zwei Schafställe, eine Scheune und ein Wohnhaus. 1885 ging es durch Einheirat an Familie Kirwel über. Äußerlich fast unverändert ist es heute in Privatbesitz.


19. Spedition May

Dieses Haus entstand um 1900. Eine Ansichtskarte belegt, dass sich nach dem 1. Weltkrieg britische Besatzungstruppen in Schmidtheim aufgehalten haben, denn die Karte ist in englischer Sprache verfasst. Bereits um 1920 führte dort Michael May eine Spedition. Er besaß einen LKW, der mit Holzgas betrieben wurde. Von Schmidtheim nach Köln musste immer wieder angehalten werden, um Buchenholz in den Kessel nachzuschütten. Das ... [mehr]


20. Haus Krötz

Die 97jährige Zeitzeugin, die aus dem Hause Recher, ehemals Gaststätte Recher, später Rausch, Hausname Teins, stammt, den Schmidtheimern als "Teins Ketchen"  bekannt, wusste zu berichten: Jakob Thur 1843-1914 (Großvater von Heinrich Thur) heiratete 1877 Margarethe Düx. Das Paar bekam 5 Kinder. Sie bauten das Haus mit Bruchsteinen, die aus dem Steinbruch in Schmidtheim stammten, auf. Das Haus fiel 1907 einem ... [mehr]


21. Haus Rader

Das Haus entstand um 1890. Früher hieß der Mühlenberg "Radergasse", daher der  Hausname "Rader". Johannes Mathias Theißen (1809-1893) heiratete 1838 Johanna Gertrud Feuser (1815-1887). Aus der  Ehe gingen 10 Kinder hervor. Ein Sohn, Jakob Theissen (1857-1953) heiratete 1890 Louise Finken (1860-1940) aus Feusdorf; das Ehepaar hatte sieben  Kinder, wovon eins im Kindesalter verstarb. Im 1. Weltkrieg opferte Sohn ... [mehr]


22. Drögge-Haus

1789 hieß das Vorgänger-Haus unter dem damaligen Besitzer Jacob Bous schon Drögge. Drögge, alte Bezeichnung für Gertrud, ein sehr gebräuchlicher Eifeler Frauenname zu der Zeit. Das jetzige Haus erscheint erstmals in der "Ur-Karte von Schmidtheim" von 1833 als Nachtrag in roter Schrift. Um 1870 wurden die Ur-Karten durch "Preußische Flurkarten" ersetzt. Somit kann man das Erbauungsdatum grob auf den Zeitraum von ... [mehr]


23. Kutsch - Haus Molitor

Das Wohnhaus der Familie Heinzen, Hausname Kutsch, an der Hauptstraße unterhalb der 2. Schule, war ein typisches Eifeler Bauernhaus mit Stall und vorgebautem Backofen, Strohdach und kleinen Fenstern, das um 1600 erbaut wurde. In einer Urkunde vom 10.02.1605 über die Pflichten der Untertanen in Schmidtheim ist "Kutsch Haus" angegeben. Bei den 61 Familien, die 1806 725 Morgen Konsorten Land zugesprochen bekamen, ist auch das ... [mehr]


24. Stenge-Haus

Stenge werden in der Eifel Frauen mit dem Namen Christine, auch Stina, Tina oder Tinche gerufen.   In den Annalen der Familie Wolf-Krumpen taucht um 1730 eine Frau Anna Christina Schmitz auf. Ob daher der Hausname Stenge herrührt, ist nicht überliefert. Das Stenge-Haus ist ein altes Bauernhaus an der Hauptstraße 87 mit einem Gewölbekeller, in dem Kartoffeln gelagert wurden, der aber auch als Schutzraum diente.  Im ... [mehr]


25. Stellmacherei

 Wohnhaus und Werkstatt der Familie Matthias Schmahl in der Mittelstraße. Alte Hausbezeichnung: Wolfens-Haus, wieder erbaut 1802. 1888 heiratete Mathias Schmahl aus Blankenheimerdorf Anna-Maria Recher. Mathias Schmahl war von Beruf Stellmacher. Die Werkstatt befand sich neben dem Wohnhaus. Zu allen Zeiten gab es zur Bewältigung des täglichen Lebensalltags bestimmte Berufe, die aus den Anforderungen der jeweiligen Zeit ... [mehr]


26. Stappes-Huus

Peter Krumpen (1881-1960), Landwirt und Helena Neuendorf, Schrankenwärterin, (1891-1964), heirateten 1919 kirchlich in Schmidtheim. Der erste Traktor lief 1919 in Schmidtheim und gehörte natürlich dem Grafen Beissel von Gymnich. Von diesem Exemplar wurden nur 48 Stück gefertigt. Die Vorliebe für  Trecker zeigte Peter Krumpen, wie mehrere Fotos aus dieser Zeit beweisen. Endlich war die Zeit vorbei, in der er nur den ... [mehr]


27. Wolf-Kuhle

Das Haus wurde 1928 erbaut und enthielt Küche, Milchküche, Scheune und Stall und eine große Viehweide hinterm Haus. Der Hausname "an Kuhle" rührt wohl daher, dass die Gartenstraße in dieser Zeit noch keine befestigte Straße war, sondern aus Feld- und Wiesenwegen bestand. Am Standort des Hauses befand sich eine tiefe, großflächige Senke - eine Kuhle, die den damaligen Fahrzeugen wie Ochsen- und Pferdegespannen mit ... [mehr]


28. Reiners-Fey

Das Haus in der Gartenstraße 54 wurde 1926 von Johannes Reiners und Maria Wolf (Reders oder wie der Schmidtheimer sagt: Redisch) als reines Wohnhaus mit Plumpsklo errichtet. Erst 1938 erfolgte ein Anbau für eine kleine Landwirtschaft, die Kühen, Schweinen und Hühnern eine Unterkunft bot. Es wurde so großzügig angebaut, dass auch Heu und ein Leiterwagen Platz fanden. Im Keller entdeckten Nachfahren, dass alte ... [mehr]


29. Franck-Bieder

1925 stellte Hauptlehrer Peter Franck einen Antrag auf einen Neubau eines Wohn- und Ökonomiegebäudes mit Stall und Tenne. 1926 erfolgte die Rohbauabnahme, 1928 die Gebrauchsabnahme ohne Ökonomiegebäude, das erst später errichtet wurde. Peter Franck ( 1877- 1938) kam als junger Lehrer  nach Schmidtheim. Er heiratete 1904 Margaretha Bohnen, die ihm 5 Kinder schenkte. Lehrer Franck unterrichtete die Mittel- und ... [mehr]


30.Breuer-Haus

Das Haus wurde 1931 von Richard und Maria Breuer, geb. Recher erbaut, wie die Türinschrift zeigt. Am rechten Teil des Gebäudes befand sich der Zugang zur Postfiliale, die in der Zeit von 1931 bis 1965 von Richard Breuer als Postagent geführt wurde. Im Folgenden erzählen wir Ihnen die über 150 Jahre währende Postgeschichte Schmidtheims: 1726-1814: Der Wunsch nach Fortschritt war auch in Schmidtheim spürbar. Eine ... [mehr]


31. Kuerten-Haus

Das alte Haus stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der Hausname Küerte kommt von dem früher gebräuchlichen Beruf Küert, der ein Viehhirte für die Gemeinde war. Der Hausbesitzer Franz Hütter war ein Küert. Und wenn auch nur der Mann ein Küert war, so hieß doch die ganze Familie bis in die 2000er Jahre noch z. B. Küerte Severin oder auch: "mir jonn an Küerte". Der Küert wurde im Frühjahr von den Tierbesitzern ... [mehr]


32. Krampe-Huus

Der Hausname Krampe kommt vielleicht von krampen: greifen, zupacken. Das Haus gehört mit zu den ältesten Häusern in Schmidtheim. Das Erbauungsdatum liegt um 1810.  Es wurde  mit Bruchsteinen und Gewölbekeller  gebaut und nicht wie die noch älteren Häuser  im Fachwerk. In der Scheune gab es eine Mühle mit einem riesigen Trichter, in dem bis in die 1950iger Jahre Getreide für Selbstverbraucher und Bäcker zu Mehl ... [mehr]


33. Weyer-Kell, Schumacher

Die Namen "Weyer unten" und "Weyer Kell" für Haus und Quelle leiten sich von einer der beiden Familien Weyer, die 1605 genannt wurden, her. Der Familienname Weyer verliert sich im Dunkel der Geschichte. Der Hausname "Weyer unten" bleibt aber erhalten, wie das auch bei den meisten anderen alten Häusern in Schmidtheim der Fall ist. 1795 ist Familie Tillmann Besitzer des Hauses und bleibt es über mindestens zwei ... [mehr]


34. Haus Sieberath

Das Haus Sieberath in der Mittelstraße  wurde um 1906 von den Eheleuten Elisabeth Sieberath, geb. Krumpen, 1857-1953, und Johann Hubert Sieberath, 1858-1910, erbaut. Aus der 1884 geschlossenen Ehe gingen 4 Söhne, 2 Töchter und 1 Pflegetochter hervor. Lange Zeit war Elisabeth Sieberath die älteste Einwohnerin in Schmidtheim. Ein Sohn der o.g. Eheleute, Josef Sieberath, 1888-1967, heiratete 1913 Magdalena Reiners, ... [mehr]


35. Agnes-Reiners-Gombert

Das Haus entstand 1921, wie die Inschrift über der Tür zeigt. Die Eheleute Leonard Agnes (1898-1960) und Elisabeth geb. Scheiff (1900-1989), bauten mit selbstgehauenen Bruchsteinen aus dem Steinbruch in Schmidtheim dieses große Haus. Im Keller gibt es auch heute noch einen Backofen, der beim Bau des Hauses direkt mit eingebaut wurde. Ein Räucherofen befindet sich im Dachgeschoss. Ein Badezimmer gab es erst in den ... [mehr]


36. Friedhofskapelle

Während und nach dem ersten Weltkrieg trat der Gedanke an die Toten stark in den Vordergrund der Menschen. In Schmidtheim fasste man den Plan, einen neuen Friedhof zu errichten, denn längst war die Begräbnisstätte, die sich seit mehr als 1200 Jahren um die Kirche befand, zu klein geworden. Platz fand die neue Anlage außerhalb des Ortes auf einer Anhöhe in Richtung Marmagen. 1922 wurde der Friedhof eingeweiht. Da ... [mehr]


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